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Aus der Ferne - aus der Nähe

Das Projekt „Aus der Ferne - aus der Nähe“ beschäftigt sich experimentell mit den Vorstellungen von jungen geflüchteten Menschen, die schon eine Zeitlang in Deutschland leben. Sie haben ein neues zu Hause gefunden, sie gehen zur Schule, treffen sich mit neuen Freunden. 

Es ist ein Folgeprojekt mit Teilen der Gruppe aus NEOENKEL. Diesmal allerdings geht es um die Zukunftsvisionen der jungen Männer die im Seniorenzentrum ihr eigenes Apartments haben oder hatten. 

 

„Wie könnte dein Haus aussehen, in dem du leben möchtest? Welche Formen hat es? Wie und wo bewegst du dich in diesem Haus?“ Die Gedanken sind frei zu zeichnen, collagieren und montieren. Dabei spielte die Fotografie mit den Versatzstücken die größte Rolle. Sie dient als Grundlage zur Montage in den entstandenen Häusern. 

 

Den Blick ist auf das Vorhandene gerichtet. Kultur und Architektur prägten das Ruhrgebiet zu dem was es heute ist. Ein Erscheinungsbild zusammengewürfelt aus vielen Epochen mit sichtbaren Einflüssen. Was war typisch und ist es noch? Wie gehen die jungen Männer damit um?

 

Fantastische Wohnungsvisionen und imaginäre Häuser wurden erstellt von neuen Bewohnern, die immer noch als Flüchtlinge bezeichnet werden. Allerdings sind sie mittlerweile angekommen und eingewachsen und werden das künftige Städtebild mitprägen. Übergeben wir ihnen einmal die Möglichkeit sich vorzustellen wie das Stadtbild der Zukunft aussehen könnte. Sie können uns etwas vor Augen führen mit ihrem frischen Blick und ihren Wünschen und Erfahrungen. Wie eröffnen sich für uns Perspektiven dadurch?

 

Die entstandenen Visionen zeigen viel Zweisamkeit, das ist auffällig. Viel Farbe und gewagte Formen, dazu wächst die Natur ins Haus mit ein. Man kann nun in den Häusern lesen, wie sich Bedürfnisse gestalten. Bei der Entstehung hat sich auch ein kleines Senior*innen Team wieder blicken lassen, welches tatkräftig unterstützt hat und auch in einem Fall als Lebensbestandteil des Hauses mitaufgenommen wurde.

selfiegrafen.de

 

 

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Selfiegrafen

 

Fotograf*innen:
Iris Wolf (Projektleitung)
Jörg Meier (Projektleitung)

Region:
Nordrhein-Westfalen

Entstehungsjahr:
2018

V

 

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